Alles über den koreanischen Ginseng-Berater.de Ginseng (Panax ginseng)

Ginseng Beeren

Im Jahr 2002 machten Forscher des Tang Center for Herbal Medicine Research an der Universität von Chicago eine erstaunliche Entdeckung. Jahrtausende lang hatte man nur die Ginseng-Wurzeln verwendet. Die Ginseng-Beeren dienten nur dazu, die jeweils zwei Samen zu ernten für die Neuaussaat. Das Fruchtfleisch wurde verworfen.

Bei der Untersuchung dieses Fruchtfleisches entdeckten sie, dass es mehr als doppelt so viel Ginsenoside enthält wie die Wurzel. Sie spritzten Mäusen mit einem Diabetes 2 Ginseng-Beeren Extrakt. Nach nur zwölf Tagen hatte sich der Zuckerspiegel normalisiert und die Glukosetoleranz war wieder hergestellt.

Dabei reduzierte sich der erhöhte Cholesterinwert um 30% und die Mäuse verloren mehr als 10% ihres Gewichtes.

Der neuerdings erhältliche Ginseng-Beeren Extrakt kann also zur Behandlung von Übergewicht, Zuckerkrankheit und erhöhtem Cholesterinspiegel eingesetzt werden. Darüber hinaus sollte er ähnliche, nur stärkere Wirkungen haben als die Ginseng-Wurzel.

Leider sind Produkte aus Ginseng-Beeren nur schwer zu bekommen.

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Ginseng Beeren

Die Ginseng Beeren bilden sich erstmalig im vierten Jahr, dem frühesten Erntezeitpunkt für koreanischen Ginseng. Die in den Beeren enthaltenen zwei Samen werden traditionell zur Neusaat gesammelt.

Das bisher verworfene Fruchtfleisch wird nun extrahiert (dabei werden die unlöslichen Bestandteile abgeschieden) und als Heilmittel verwendet. Allerdings gibt es noch zu wenig davon.

Augen auf beim Ginseng-Kauf

Viele Produkte, auf denen “Ginseng” steht, sind viel zu gering dosiert, um eine Wirkung zu entfalten. Sie enthalten oft Ginseng nur als Feigenblatt, um einen höheren Preis zu rechtfertigen.

Ein guter Maßstab ist die Empfehlung des Deutschen Arzneibuchs (DAB): täglich 1 – 2 Gramm getrocknete Ginseng-Wurzel.

Eine verlässliche Quelle für hochwertigen Ginseng ist der Ginseng-Laden.de.

Ginseng Beeren sind nur schwer erhältlich

Warum sind die Ginseng-Beeren bzw. das Ginseng-Beerenfruchtfleisch so schwer zu bekommen? Das liegt daran, dass sich die Produktionsweise nicht so einfach verändern lässt.

Zuerst werden die Ginsen-Beeren geerntet. Sie sind vor allem wichtig für die nächste Aussaat. Dafür müssen die Samen – zwei in jeder Ginseng-Beere – zunächst aus der Beere herausgelöst werden. Dafür gibt es große Trommeln, die das Fruchtfleisch und die Samen trennen. Das restliche Fruchtfleisch wird dann gesammelt und zu Tierfutter weiterverarbeitet.

Für die Aufbereitung als Ginseng-Produkt ist dieses Verfahren nicht geeignet, da die notwendigen Hygiene-Standards so nicht eingehalten werden.

Um das zu ändern, müsste viel investiert werden in einen Markt, den es so noch gar nicht gibt. Das ist das typische Henne-Ei-Problem: Was war zuerst da?

Hier können Sie den Ginseng kaufen: