Zecke das “gefährlichste Tier Deutschlands”?
Wenn es darum geht, Impfungen zu verkaufen, schrecken die Pharmaindustrie und die Schulmedizin vor nichts zurück. Sie machen genau das, was ein Arzt oder Heilpraktiker nicht tun dürfte: sie schüren Ängste. Weil viele von uns sich in der Natur nicht so gut auskennen, kommt das auch gut an.
Die Zecke überträgt hauptsächlich zwei Krankheiten: FSME (Frühsommermermeningoenzephalits, eine Entzündung der Hirnhäute) und Borreliose. Beides sind keine Bagetellerkrankungen, aber man darf sie auch nicht überdramatisieren.
FSME ist eine durch Viren verursachte Erkrankung, gegen die es eine Impfung gibt. Die Propaganda der Pharmaindustrie hat immerhin dazu geführt, dass sich ein Drittel der Menschen in sogenannten Risikogebieten haben impfen lassen. FSME kommt zur Zeit nur in Süddeutschland vor. Im vergangenen Jahr gab es durch FSME einen einzigen Todesfall.
Gegen Borreliose gibt es keine Impfung. Hier soll eine Behandlung mit Antibiotika helfen. Die wirkt aber nur zu Beginn, wenn noch gar nicht unbedingt klar ist, ob man infiziert ist. Die Borrelien ziehen sich immer wieder in eine Form zurück, die für Antibiotika nicht angreifbar ist. Wie viele Menschen sich mit Borreliose infizieren, ist nicht sicher bekannt. 20-30% der Zecken sollen mit Borrelien infiziert sein. Trotzdem steckt sich nur ein Bruchteil der von Zecken gebissenen an.
Borreliose ist in einigen Bundesländern meldepflichtig. Viel Sinn macht das nicht, weil die Meldekriterien nicht einheitlich sind. Es ist aber ein großer Verlust für die betroffenen Menschen. Sobald eine Krankheit meldepflichtig ist, darf sie von Heilpraktikern nicht mehr behandelt werden. Dadurch werden die Betroffenen einer guten Behandlungschance beraubt. Denn auch gegen diese Krankheit ist ein Kraut gewachsen.
Wie schützt man ich vor einer Ansteckung?
Der wirksamste Schutz ist natürlich, sich nicht stechen zu lassen. Die Zecken sitzen nicht auf Bäumen, sondern im Unterholz und auf Gräsern. Bleibt man auf den Wanderwegen, ist das Risiko gering. Außerdem ist es sinnvoll, lange Hosen und langärmelige Hemden zu tragen. Wenn das helle Kleidung ist, die bei Wärme ohnehin sinnvoller ist, kann man die Insekten auf der Kleidung leicht erkennen.
Einen Zeckenstich bemerkt man nicht immer. Nach ausgedehnten Wanderungen macht es deshalb Sinn, sich nackt vor einen Spiegel zu stellen und den Körper abzusuchen. Findet man eine Zecke, sollte man Panik vermeiden. Die Zecke zieht man vorsichtig mit einer Pinzette aus der Haut heraus. Danach sollte man die kleine Wunde mit japanischem Heilpflanzenöl (Apotheke) beträufeln.
Eine Ansteckung ist nicht weiter schlimm, wenn das körpereigene Abwehrsystem in Form ist. Das wirkt besser als alle Antibiotika zusammen. Die körpereigene Abwehr entwickelt sich schon im Mutterleib und danach. Gut dafür ist im Säuglingsalter die Ernährung mit Muttermilch. Wer später bei seiner Ernährung darauf achtet, sich vielfältig und möglichst frisch zu ernähren, behält dauerhaft ein gutes Abwehrsystem, das allerdings von vielen Medikamenten unterdrückt oder geschädigt wird. Deshalb sollten Sie jedes verordnete Medikament grundsätzlich kritisch hinterfragen.
Wenn Ihre Abwehr einen Schub benötigt (Anzeichen dafür können (chronische) Infekte sein oder auch dauerhafte Müdigkeit), kann Ihnen koreanischer Ginseng wunderbar helfen, weil er das Abwehrsystem stärkt. Gegen spezifische Krankheiten wirkt er aber nicht. Dafür setzen Sie im Bedarfsfall die Wilde Karde ein, mit der sich Borreliose sehr gut behandeln lässt, wie die Praxis gezeigt hat.
Sollten Sie trotzdem Angst haben, vergewärtigen Sie sich einfach, wie gering das Risiko im Verhältnis zu unseren üblichen Gefahren ist. Im Autoverkehr sterben in Deutschland jährlich knapp viertausend Menschen. Aber an diese Risiko haben wir uns längst gewöhnt.
