Zecke das “gefährlichste Tier Deutschlands”?

Wenn es darum geht, Impfungen zu verkaufen, schrecken die Pharmaindustrie und die Schulmedizin vor nichts zurück. Sie machen genau das, was ein Arzt oder Heilpraktiker nicht tun dürfte: sie schüren Ängste. Weil viele von uns sich in der Natur nicht so gut auskennen, kommt das auch gut an.

Die Zecke überträgt hauptsächlich zwei Krankheiten: FSME (Frühsommermermeningoenzephalits, eine Entzündung der Hirnhäute) und Borreliose. Beides sind keine Bagetellerkrankungen, aber man darf sie auch nicht überdramatisieren.

FSME ist eine durch Viren verursachte Erkrankung, gegen die es eine Impfung gibt. Die Propaganda der Pharmaindustrie hat immerhin dazu geführt, dass sich ein Drittel der Menschen in sogenannten Risikogebieten haben impfen lassen. FSME kommt zur Zeit nur in Süddeutschland vor. Im vergangenen Jahr gab es durch FSME einen einzigen Todesfall.

Gegen Borreliose gibt es keine Impfung. Hier soll eine Behandlung mit Antibiotika helfen. Die wirkt aber nur zu Beginn, wenn noch gar nicht unbedingt klar ist, ob man infiziert ist. Die Borrelien ziehen sich immer wieder in eine Form zurück, die für Antibiotika nicht angreifbar ist. Wie viele Menschen sich mit Borreliose infizieren, ist nicht sicher bekannt. 20-30% der Zecken sollen mit Borrelien infiziert sein. Trotzdem steckt sich nur ein Bruchteil der von Zecken gebissenen an.

Borreliose ist in einigen Bundesländern meldepflichtig. Viel Sinn macht das nicht, weil die Meldekriterien nicht einheitlich sind. Es ist aber ein großer Verlust für die betroffenen Menschen. Sobald eine Krankheit meldepflichtig ist, darf sie von Heilpraktikern nicht mehr behandelt werden. Dadurch werden die Betroffenen einer guten Behandlungschance beraubt. Denn auch gegen diese Krankheit ist ein Kraut gewachsen.

Wie schützt man ich vor einer Ansteckung?

Der wirksamste Schutz ist natürlich, sich nicht stechen zu lassen. Die Zecken sitzen nicht auf Bäumen, sondern im Unterholz und auf Gräsern. Bleibt man auf den Wanderwegen, ist das Risiko gering. Außerdem ist es sinnvoll, lange Hosen und langärmelige Hemden zu tragen. Wenn das helle Kleidung ist, die bei Wärme ohnehin sinnvoller ist, kann man die Insekten auf der Kleidung leicht erkennen.

Einen Zeckenstich bemerkt man nicht immer. Nach ausgedehnten Wanderungen macht es deshalb Sinn, sich nackt vor einen Spiegel zu stellen und den Körper abzusuchen. Findet man eine Zecke, sollte man Panik vermeiden. Die Zecke zieht man vorsichtig mit einer Pinzette aus der Haut heraus. Danach sollte man die kleine Wunde mit japanischem Heilpflanzenöl (Apotheke) beträufeln.

Eine Ansteckung ist nicht weiter schlimm, wenn das körpereigene Abwehrsystem in Form ist. Das wirkt besser als alle Antibiotika zusammen. Die körpereigene Abwehr entwickelt sich schon im Mutterleib und danach. Gut dafür ist im Säuglingsalter die Ernährung mit Muttermilch. Wer später bei seiner Ernährung darauf achtet, sich vielfältig und möglichst frisch zu ernähren, behält dauerhaft ein gutes Abwehrsystem, das allerdings von vielen Medikamenten unterdrückt oder geschädigt wird. Deshalb sollten Sie jedes verordnete Medikament grundsätzlich kritisch hinterfragen.

Wenn Ihre Abwehr einen Schub benötigt (Anzeichen dafür können (chronische) Infekte sein oder auch dauerhafte Müdigkeit), kann Ihnen koreanischer Ginseng wunderbar helfen, weil er das Abwehrsystem stärkt. Gegen spezifische Krankheiten wirkt er aber nicht. Dafür setzen Sie im Bedarfsfall die Wilde Karde ein, mit der sich Borreliose sehr gut behandeln lässt, wie die Praxis gezeigt hat.

Sollten Sie trotzdem Angst haben, vergewärtigen Sie sich einfach, wie gering das Risiko im Verhältnis zu unseren üblichen Gefahren ist. Im Autoverkehr sterben in Deutschland jährlich knapp viertausend Menschen. Aber an diese Risiko haben wir uns längst gewöhnt.

Sind Impfungen sinnvoll?

Diese Frage wird schon seit Jahrzehnten diskutiert und letztlich kann sie keiner schlüssig beantworten. Gesunde Menschen benötigen keine Impfung, weil sie ein hocheffizientes Abwehrsystem besitzen, das sie normalerweise vor Schädigungen durch Infektionen schützt.

Als man die Impfung erfunden hat, war sie ohne Frage segensreich und hat viele Menschen gerettet. Aber man sollte sich die Umstände vor Augen führen, die damals herrschten. Menschen lebten in Deutschland in furchtbarer Armut. Es gab keinen guten Wohnraum, kein sauberes Trinkwasser und viel zu wenig zu essen für die Bevölkerung. Das sind Umstände, die unsere effiziente Abwehr schwächen bis sie nicht mehr funktioniert.

Wir können deshalb festhalten: eine Impfung ist typisch für die Schulmedizin. Sie behandelt immer nur die Symptome, nie die Ursache.

Die Ursache behandeln hieße hier also Umstände zu schaffen, die es Menschen ermöglichen so zu wohnen, zu leben und sich zu ernähren, dass ihr eigenes Abwehrsystem sie schützen kann. Statt Menschen in Afrika zu impfen, sollte man ihnen frisches Wasser geben. Durchfallerkrankungen sind dort die häufigsten Erkrankungen mit tödlichen Folgen bei Kindern.

In Deutschland werden auch immer mehr Impfungen empfohlen. Das hat hauptsächlich mit Geschäftssinn zu tun, denn daran verdienen Ärzte, Apotheker und Pharmafirmen ein Vermögen. Mit einer wirklichen Bedrohung hat das wenig zu tun, so lange Menschen in trockenen Wohnungen leben, sich gut ernähren, sauberes Wasser haben.

Bei Impfungen bekommt das Abwehrsystem Kontakt mit geschwächten oder getöteten Krankheitserregern. Dieser Kontakt ist weniger intensiv als eine Erkrankung und führt deshalb nicht zu dauerhafter Immunität, außer man erneuert die Impfungen regelmäßig. Auch das ist ein tolles Geschäft.

Unsere Abwehrkraft wird aber auch durch viele Medikamente geschwächt, die die Schulmedizin verordnet. Wer der Schulmedizin auf den Leim gegangen ist und viele Medikamente einnimmt, die seine Abwehrkraft schwächen, sollte vielleicht doch auf Impfungen vertrauen – oder sich einmal beim Heilpraktiker beraten lassen, welche der verordneten Arzneimittel zu giftig und überflüssig sind.

Ginseng und Kaffee

Immer wieder werde ich gefragt, ob man Ginseng anwenden darf, wenn man gerne Kaffee trinkt. Immer wieder liest man, dass sich beides nicht vertragen soll.

Inzwischen gibt es aber einen Trend aus Korea, kombinierte Ginseng-Kaffee-Produkte anzubieten. Wie oft lässt sich keine eindeutige Empfehlung geben, weil wir alle individuell unterschiedlich sind. Kaffee regt auf, Ginseng regt an. Gemeinsam kann das sehr aufregend sein, besonders für Männer mit erektiler Dysfunktion (Potenzschwäche). Personen, die Kaffee nicht gut vertragen, sollten aber die Finger davon lassen, auch solche mit Schlafproblemen. Wer Bedenken hat, der genießt beides zeitlich getrennt. Den Kaffee z. B. zu Hause zum Frühstück, den Ginseng-Tee im Büro oder umgekehrt. Angst, das das eine die Wirkung des anderen aufhebt, muss man allerdings nicht haben.

Von kombinierten Fertigprodukten rate ich allerdings ab. Die sind viel zu teuer und ihr Geld nicht wert. Besser ist es, sich seine Mischung selbst zuzubereiten. Denken Sie daran, dass sowohl Kaffee als auch Ginseng bitter sind. Für einen empfindlichen Magen ist das nicht empfehlenswert. Wenn Sie es trotzdem versuchen möchten, sollten Sie zu milden Ginseng-Produkten greifen, vorzugsweise Granulat mit rotem Ginseng oder roten Instant-Tee. Diese geben Sie dann in den fertigen Kaffee hinein und verrühren beides.

Ist hoher Blutdruck gefährlich?

Zunächst sollte man sich natürlich fragen, was ist hoher Blutdruck eigentlich? Die Schulmedizin hat die Werte für den normalen Blutdruck in den vergangenen Jahrzehnten stetig gesenkt. Deshalb scheinen immer mehr Menschen unter einem hohen Blutdruck zu leiden.

In der Naturheilkunde hat sich bei der Beurteilung des Blutdrucks nichts geändert: 100 + Alter. Diese einfache Faustformel berücksichtigt, dass auch die Blutgefäße altern wie der gesamte Mensch.

Der Blutdruck hat zwei Komponenten. Der systolische Blutdruck ist der Druck, wenn das Herz Blut in die Aorta pumpt. Er muss immer höher sein als der zweite Wert, den man messen kann, wenn das Herz nicht pumpt. Er zeigt an, welcher Druck in den Gefäßen generell herrscht. Die Blutgefäße sind ja nicht leer, also drückt das Blut auf die Gefäßwand und das umliegende Gewebe drückt auf die Blutgefäße.

Der Blutdruck wird sehr kompliziert reguliert. Das ist auch erforderlich, denn jede einzelne Körperzelle muss ja ausreichend mit Blut, Sauerstoff  und Nährstoffen versorgt sein. Gleichzeitig müssen die Reststoffe entsorgt werden. Einzelne Blutgefäße können entspannen, so mehr Blut aufnehmen oder sich anspannen und weniger Blut aufnehmen. Bewegen wir uns kräftig, wird wesentlich mehr Blut benötigt. Da es nur begrenzt verfügbar ist, muss es häufiger umgewälzt werden. Das macht das Herz, indem es kräftiger und schneller pumpt. Dabei steigt der Blutdruck. Man kann das ganz leicht nachweisen, indem man den Blutdruck in Ruhelage und nach kräftiger Bewegung, z. B. Liegestützen misst. Nach der Bewegung sinkt der Sauerstoffbedarf und der Blutdruck sinkt zusammen mit der Herzfrequenz wieder ab. Das passiert täglich unzählige Male und ist völlig normal. Besonders kräftig ist die Blutdruckerhöhung natürlich beim Arbeiten, beim Sport und auch beim Sex, aber natürlich auch bei Ärger und Wut.

Ohne den für die jeweilige Situation angemessenen Blutdruck können wir viele Leistungen nicht erbringen. Wir fühlen uns schlapp. Das mag daran liegen, dass wir uns gewöhnlich zu wenig bewegen, aber auch daran, dass wir blutdrucksenkende Medikamente bekommen. Eventuell ist auch das Herz krank oder die Schilddrüse. Ein krankes Herz oder blutdrucksenkende Medikamente verhindern, dass der Blutdruck bedarfsgerecht angepasst werden kann. Bei einer Überfunktion der Schilddrüse muss das Herz schon in Ruhelage zu viel Blut durch die Adern pumpen.

Wenn die Adern altern, werden sie weniger elastisch. Das bedeutet, dass das Herz kräftiger pumpen muss, um dieselbe Leistung zu erbringen. Der Blutdruck steigt. Das Herz wird dadurch stärker belastet. Für das Herz und vieldurchblutete Organe wie die Nieren, ist das sicherlich eine Belastung.

Deshalb senkt die Schulmedizin den für diesen zustand normalen Blutdruck ab. Das mag Herz und Nieren schützen, macht uns aber schlapp und kränklich. Wir können nur so viel Leistung erbringen, wie uns “Treibstoff” zur Verfügung steht und die “Abgase” abgeführt werden. Die Geschwindigkeit des Blutflusses wird zusammen mit der Blutdrucksenkung reduziert. Nun droht Mangelversorgung und damit Gefahr für das Herz, denn es muss ebenso mit Blut versorgt werden wie alle anderen Organe auch. Dafür dienen die Herzkranzgefäße. Auch das Gehirn kommt in Gefahr, denn es ist unser größter Energieverbraucher.

Ohne ausreichende Ver- und Entsorgung entstehen Konzentrationsstörungen, Müdigkeit, Vergesslichkeit und Demenz. Es droht dem Gehirn ein Schlaganfall, dem Herzen ein Infarkt. Blutdrucksenkung ist deshalb sehr gefährlich.

Darf man Ginseng einnehmen, wenn der Blutdruck zu hoch ist?

Ja, jedenfalls koreanischen (Panax ginseng C. A. Meyer). Er wirkt als Adaptogen, hilft dem Körper also bei der Anpassung. Ist der Blutdruck zu hoch, kann er gesenkt werden – eventuell. Denn ob der Blutdruck zu hoch ist, liegt, wie oben bereits geschildert, an der Sichtweise von Schulmedizin und Naturheilkunde. Ist er funktionell zu hoch, z. B. wegen Stress, der die kleinen Blutgefäße anspannt, wird der Ginseng helfen. Bei Arteriosklerose nicht, denn dann ist der erhöhte Blutdruck erforderlich. Hierbei sind die Blutgefäße durch Ablagerungen stark gealtert.

Ginseng verbessert auch die Fließeigenschaften des Blutes. Das ist ebenso wichtig, denn das verbessert die Ver- und Entsorgung. Allerdings darf man den Ginseng deshalb nicht mit Blutverdünnern (“Warfarin”, als “Marcumar” und Rattengift besser bekannt) einsetzen. Auch vor Operationen sollte er abgesetzt werden. Sobald die Wunden verheilt sind, darf man ihn wieder einsetzen, weil er dann die Rekonvaleszenz, die Erholung nach der Operation oder einer schweren Krankheit, wesentlich verbessert und verkürzt.

 

Alzheimer und Demenz

Inzwischen sprechen die Medien von einer Volkskrankheit. 1,2 Millionen Menschen sollen allein in Deutschland davon betroffen sein. Das ist ein sehr großes persönliches und volkswirtschaftliches Problem, denn die meist pflegebedürftigen Patienten benötigen Zuwendung und Hilfe.

Als der Arzt namens Alzheimer im Jahr 1901 zum ersten Mal diese Krankheit beschrieb, bei einer 50-Jährigen, gab es noch nicht das Problem der “Überalterung”. Stattdessen waren die meisten Menschen arm, oft unterernährt.

Heute sind in Deutschland selbst die ärmsten reich genug für ein Dach über dem Kopf und niemand braucht zu hungern. Die Menschen werden auch wegen besserer Hygiene immer älter. Aber ist das Alter der Grund für die Demenz? Das glaube ich eher nicht, denn auch früher gab es schon alte Menschen, die keineswegs dement waren.

Der Grund scheint eher im Bereich der Schulmedizin zu liegen. Wer als Heilpraktiker sieht, welche enormen Mengen von Arzneimitteln Patienten heute einnehmen sollen, der sieht dort einen wichtigen Grund. Viele Patienten sparen sich heute den Hausarzt, der einen früher immer gut kannte und den Überblick über die verordneten Medikamente hatte. Vielen Patienten ist der “einfache” Hausarzt nicht mehr gut genug. Sie gehen lieber gleich zum Facharzt, der sich aber nur für sein enges Fachgebiet interessiert. Jeder verordnet Medikamente ohne Verordnungen anderer Fachärzte zu prüfen.

Wer Demente in seiner Familie hat, sollte vor allem nach folgenden verdächtigen Medikamenten suchen:

  • Mittel gegen hohen Blutdruck. Die Schulmedizin hat in den vergangenen Jahrzehnten den “normalen” Blutdruck immer weiter reduziert. Nun sollen auch achtzigjährige den “gesunden” Blutdruck von 120/80 haben. Gesund wird dabei nur die Pharmaindustrie, weil unsere Blutgefäße ebenso altern wie wir selbst. Deshalb hält die Naturheilkunde an ihrer Regel fest: 100 plus Alter. Wer den Blutdruck reduziert, sorgt dafür, dass auch das Gehirn nicht mehr ausreichend versorgt wird. Deshalb werden Vergesslichkeit und Depressionen häufiger.
  • Mittel gegen Cholesterin. “Böses” Cholesterin ist eine Erfindung der Pharmaindustrie. Cholesterin ist eine unserer wichtigsten Substanzen. Sie ist nötig für die Reparatur unserer Zellen. Der Cholesterinspiegel steigt deshalb nur, wenn ein erhöhter Reparaturbedarf vorhanden ist.
  • Schlafmittel. Sie sind fast immer überflüssig. Darüber berät jeder Heilpraktiker.
  • Mittel gegen Depressionen sind oft nur nötig, weil jemand blutdrucksenkende Medikamente erhält.

Kann Ginseng helfen? Im Prinzip ja, denn er kräftigt Körper, Seele und Geist. Ohne Absetzen der obigen Arzneimittel (zusammen mit den verantwortlichen Ärzten oder einem erfahrenen Heilpraktiker) kann er aber zu wenig bewirken.

Ganz wichtig ist es, bei Kindern, die an ADHS leiden sollen, auf das Ritalin zu verzichten. Die Dämpfung der Gehirnaktivität ist schon bei Kindern fatal. Die sollten sich einfach austoben dürfen und gut ernährt werden.

Koreanischer Ginseng hilft bei Wechseljahrsbeschwerden

Wechseljahrsbeschwerden entstehen, weil sich der Körper nicht an die geringer werdende Hormonmenge anpassen kann. Das ist ein klassischer Fall für den koreanischen Ginseng, denn er ist ja ein Adaptogen, also ein Mittel, das dem Körper die Anpassung erleichtert. Hier sollte Frau auf die richtige Ginsengwahl achten. Sehr gut bewährt haben sich Ginseng Kapseln und Ginseng Extrakt. Wichtig ist vor allem, dass es weißer Ginseng sein muss. Der rote hat sich bei Wechseljahrsbeschwerden als wenig wirksam erwiesen.

Von den Kapseln nimmt man morgens und am frühen Nachmittag je zwei Kapseln oder jeweils ein Messlöffelchen Ginseng Extrakt.

Kann man mit Ginseng abnehmen?

Nein, das kann man nicht. Ginseng optimiert zwar den Stoffwechsel und das hormonelle System. Aber Ginseng ist auch bitter. Bitterstoffe regen den Appetit an und kräftigen. Deshalb ist er sehr gut geeignet für Personen, die an Appetitlosigkeit leiden, wie sie nach durchgemachten Krankheiten häufig vorkommt, bei Schwäche in der Erholungszeit.

Angst vor Strahlung

Im Wendland ist es wie in jedem Jahr: die Innenministerien lassen ihre friedlich demonstrierenden Bürger verprügeln. Und es wird so sein, wie in jedem Jahr. 19.000 Polizisten hat man in diesem Jahr im Auftrag der Atomindustrie aufgeboten, um das Recht zu beugen. Privates Eigentum und Rechte, die in einem demokratischen Staat essentiell sind, werden einfach missachtet. Das passiert, weil kein Polizist für seine Vergehen bestraft wird, natürlich auch kein Politiker. Da drängen sich die Bilder der friedlichen Demonstrationen in arabischen Ländern auf. Die friedlichen Demonstranten dort werden ebenso bekämpft, verletzt, gefoltert. Wo ist da der Unterschied?

Ebenso wie in arabischen Ländern, haben deutsche Demonstranten die Gewalttätigkeit der Polizisten dokumentiert und ins Internet gestellt. Jeder kann sich dort ein eigenes Urteil bilden.

In diesem Jahr ist es allerdings etwas anders als zuvor. In den vergangenen Monaten hat Greenpeace nachgewiesen, dass die Strahlenwerte im “Zwischenlager” Gorleben deutlich höher sind als erlaubt. Das wurde zwar offiziell bestritten (was das heißt, weiß man spätestens seit Fukushima: Regierungen lügen und beschwichtigen bis es keine andere Möglichkeit mehr gibt), aber es scheint tatsächlich so zu sein. Die Gewerkschaft der Polizei soll ihren Mitgliedern empfohlen haben, den Castor-Behältern nicht zu nahe zu kommen, weil sie viel strahlender sind, als offiziell zugegeben. Auch die Regierung hat die höhere Strahlung eingeräumt, wenn man Presseberichten glauben darf. Der willfährige Innenminister von Niedersachsen hat den Transport trotzdem erlaubt und verantwortet auch die dort ausgeübte Gewalt.

Alle Menschen, voran die Polizisten, die direkt am Castor gehen, sind also erheblichen gesundheitlichen Risiken ausgesetzt. Man spürt sie nicht, aber sie wirken trotzdem. Auch im Wendland sollen mehr Menschen als normal an Krebs erkranken, man schreibt von 700 Mädchen weniger im Vergleich zu Jungengeburten, vielleicht, weil das weibliche, deutlich größere X-Chromosom (die Erbinformation) leichter zerstört wird als das kleinere männliche.

Es gibt viele Studien, die belegen, dass koreanischer Ginseng die fatalen Folgen der Strahlung vermindern kann. Offensichtlich hilft er bei der Reparatur der Erbinformation. Da ist dann nur noch die Frage: wer ist stärker? Die Strahlung oder der Ginseng?

Den Beamt(inn)en, die jetzt versuchen, die Atomenergie gegen bewusste Bürger zu schützen, sei also empfohlen, sich künftig vor ihrem Einsatz durch die Einnahme von Ginseng zu schützen. Das macht sie auch ausdauernder und ist deshalb auch den Demonstranten zu empfehlen.

Gegen Strahlenschäden kann, wenn überhaupt, nur eine große Menge von Ginseng Extrakt helfen. Das trifft auch auf Krebs-Patienten zu, die sich bestrahlen lassen.

Ginseng-Forschung

Neben dem Knoblauch ist der Ginseng wahrscheinlich die meisterforschte Heilpflanze weltweit. In Korea gibt es eigens ein staatliches Ginseng-Forschungsinstitut. Wer sich auf die Erfahrung nicht verlassen möchte, kann den koreanischen Ginseng also auch aufgrund von medizinischen Forschungen einsetzen. Viel Literatur gibt es auf Chinesisch oder Koreanisch. Mit dem “Journal of Ginseng Research” steht allerdings eine Publikation auch in Englisch zur Verfügung, die Skeptikern empfohlen wird.

Alle vier Jahre findet in Korea ein internationaler Kongress über Ginseng statt. Im Jahr 2006 habe ich daran auch teilgenommen. Damals gab es mehr als 40 wissenschaftliche Vorträge in Japanisch, Koreanisch oder Englisch. Zu jedem Kongress gibt es auch ein Buch mit diesen wissenschaftlichen Vorträgen.

Zu hohes Cholesterin?

Seit Forscher im Auftrag der Pharmaindustrie das “böse” Cholesterin gefunden haben, werden Patienten Cholesterinsenker verordnet. Eigentlich weiß niemand genau, wie hoch es im Blut eigentlich sein muss. Wenn man den Wert möglichst niedrig ansetzt, hat man eine Gelddruckmaschine erfunden, weil wir dann fast alle “krank” sind. Also wird überall das Cholesterin gesenkt. Dabei hat die Natur eigentlich vorgebaut. Cholesterin ist für unser Leben so wichtig, dass der Körper auch ganz ohne Zufuhr von außen ausreichende Mengen davon bildet.

Cholesterin ist die Basissubstanz für den Erhalt der Zellmembran. Wenn die kaputt ginge, würde die Zelle absterben. Cholesterin ist die Grundsubstanz vieler Hormone, darunter auch die Sexualhormone. Wenn zu Hause “tote Hose” ist, sollte man also erstmal in seinen Medikamentenschrank schauen, ob es dort Cholesterin- und oder Blutdrucksenker gibt. Beides vermindert die sexuelle Lust und die Erektionsfähigkeit. Macht aber nichts, weil der Arzt dann noch Viagra verschreibt.

Cholesterin wird aber auch benötigt um Vitamin D zu bilden. Vitamin D ist eine Substanz, die für die Abwehr und z. B. für den Knochenaufbau wichtig ist. Ein Mangel führt unter anderem zu Osteoporose, auch eine vermeintliche “Volkskrankheit”, die erst durch die Cholesterinsenker entstanden ist. Osteoporose gab es auch vorher schon durch Mangelernährung, aber nicht in diesem Ausmaß, in dem es die Schulmedizin über uns gebracht hat.

Viele Krankheiten kann man sich sparen, wenn man sich den Besuch beim Arzt spart. Die Menschheit hat überlebt, obwohl es die Schulmedizin nicht gab und niemand seine Blutwerte kannte. Erst seit man sie kennt, macht man sich auch Sorgen. Sorgen und Angst machen krank, für die uns die Schulmedizin dann wieder ein Medikament anbietet.

Wenn Sie mit Ihrem Arzt vereinbart haben, überflüssige Arzneimittel ausschleichend abzusetzen, damit Ihre Gesundheit nicht weiter geschädigt wird, sollten Sie eine Zeit lang Ginseng-Extrakt nehmen, bis sich Ihr Stoffwechsel wieder normalisiert hat. Wir brauchen keinen “Gesundheitscheck” beim Schulmediziner, denn den hat uns die Natur schon eingebaut. In Millionen von Jahren hat die Evolution uns die Fähigkeit vermittelt, gesund zu sein und mögliche Krankheiten zu überstehen. Durch den schnellen Anstieg des Wohlstandes, stehen wir nun vor neuen Herausforderungen. Die können wir meistern, wenn wir uns auf die Dinge zurückbesinnen, die für unser Leben lebenswichtig sind: gesunde Ernährung und ausreichend Bewegung.

Einen interessanten Artikel zur Unterversorgung mit Vitamin D und seinen Folgen finden Sie in der FAZ. Allerdings hat man dort versäumt, die Ursachen, also vor allem die Cholesterinsenker, zu benennen.

Informationen zu “erfundenen Krankheiten” hat der Spiegel schon vor Jahren veröffentlicht. Dort wird auch gezeigt, wie deutsche Professoren den “richtigen Wert” für das Cholesterin festgelegt haben, so dass fast alle Menschen zu Kranken gemacht werden.