Ginseng - die Sicherheit

Auch mit hohen Dosen konnte man in Korea keine Vergiftung erzielen. Nebenwirkungen sind nicht zu erwarten. Trotzdem gibt es einige Kleinigkeiten zu beachten:
  • auch auf Ginseng kann man allergisch reagieren. In diesem Fall greift man zum roten Ginseng. Der ist durch die Dämpfung praktisch gekocht. Damit werden die Allergene unschädlich.
  • nicht jeder Magen verträgt die Bitterstoffe des Ginseng. Dann greift man zu Ginseng-Kapseln oder zum milden roten Ginseng.
  • wer blutverdünnende Medikamente nimmt wie Marcumar, muss auf Ginseng ebenso wie auf Knoblauch, Zwiebeln, Kohl usw. verzichten. Jedes dieser Lebensmittel lässt das Blut leichter fließen, normalerweise ohne Nebenwirkungen. Starke Blutverdünner sind sehr gefährlich, wenn man sich verletzt. Man sollte also häufiger den Arzt fragen, ob dieses Medikament wirklich notwendig ist.

Gemeinsam noch stärker

Also machen wir es selbst

Die hervorragende Wirkung koreanischen Ginsengs lässt sich in Kombination mit anderen Heilpflanzen noch steigern.

In Korea und China wird Ginseng nur selten allein verordnet. Je nach Krankheit oder Konstitution (Summe aller körperlichen, geistigen und seelischen Faktoren) wird der Ginseng mit anderen Heilpflanzen ergänzt.

Leider sind heute nur noch schwer Apotheker zu finden, die bereit sind, diese Mischungen zu vertretbaren Preisen zuzubereiten.
In Deutschland haben Apotheker ein Monopol zur Herstellung von Medikamenten. Ärzte oder Heilpraktiker dürfen das nicht. Also machen wir es selbst! Das darf jeder für sich machen.

Hier ein Beispiel mit der Süßholzwurzel zur Behandlung von Viruserkrankungen:

  • Einen Esslöffel Süßholzwurzel mit einem halben Liter Wasser kurz aufkochen, abkühlen lassen und zwei Messlöffelchen IL HWA Ginseng Extrakt oder Gaesung Ginseng Extrakt einrühren. Über den Tag verteilt trinken.
  • Weitere Informationen zur Süßholzwurzel finden Sie im Naturheilkundelexikon.de
Die Konstitution