Ginseng-Anbau

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Ihr Ginseng-Berater.de. Heilpraktiker Harald Schicke.

 

Der Ginseng-Anbau ist beschwerlich

Wilden Koreanischen Ginseng gibt es nur noch in minimalen Mengen. Die einzelnen wilden Wurzeln sind so teuer, dass man sich noch gut vorstellen kann, dass Ginseng einmal den Herrschern und reichsten Menschen vorbehalten war.

 

Auch früher war es schwierig, koreanischen wilden Ginseng zu finden. Deshalb haben die Koreaner schon vor mehr als tausend Jahren angefangen, den Ginseng zu kultivieren.

 

Der Ginseng-Anbau ist sehr anspruchsvoll. Die Ginseng-Pflanze ist wie eine Diva. Als Bergpflanze mag sie ihre Pracht nur in 600 - 1.000 Meter Höhe gut entfalten. Als Waldpflanze benötigt sie Sonnenschutz. Pestidzide mag sie auch nicht, sondern lieber "täglich die Schritte des Bauern hören". Düngemittel sind unnütz, da sie meist nur den Wassergehalt erhöhen. Das nützt aber nichts, wenn die Pflanze nach der Ernte getrocknet wird.

 

 

 

So wird Ginseng angebaut

 

  1. Vorpflanzung. Zwei Jahre vor dem Ausbringen des Ginseng wird auf dem zukünftigen Ginseng-Feld Mohrenhirse ausgesät.
  2. Ginseng wird aus den Samen der Beeren in einem Frühbeet gezogen.
  3. Das Feld wird vorbereitet. Da der Ginseng "keine nassen Füße" verträgt, sieht das Feld einem Spargelfel ähnlich. Der Ginseng wird erhöht angebaut. Zwischen den Reihen sind Gräben, in denen das Regenwasser ablaufen kann.
  4. Ein Gestänge wird aufgebaut, das den Ginseng beschattet (siehe Foto oben).
  5. Die vorgezogenen Ginseng-Pflänzchen werden ausgepflanzt.
  6. Um die Pflanzen herum wird Stroh ausgebreitet, um den Wuchs von Wildkräutern zu verringern.
  7. Vier bis sechs Jahre werden die Ginseng-Pflanzen nun gehegt und gepflegt. Diese Arbeit unter der niedrigen Beschattung ist sehr anstregend.

Keine Pestizide

Koreanische Ginseng-Bauern haben mir glaubhaft versichert, dass auf ihren Feldern keine Pestizide angewendet werden. Laboranalysen untermauern diese Aussage.

 

Die Felder sind klein. Monokulturen gibt es nicht.

 

Panax ginseng hat eben seine Eigenarten. Er ist empfindlich gegen Sonne, stehendes Wasser und Gifte.

 

Deshalb ist der Ginseng-Anbau sehr arbeitsintensiv. Alles ist immer noch Handarbeit.

 

Koreanischen Ginseng in hervorragender Qualität gibt es im Ginseng-Laden.de.

Natürliche Düngung

Durch den zweijährigen Anbau von Mohrenhirse vor der Auspflanzung des Ginseng wird der Boden natürlich gedüngt.

 

Künstliche Düngung bringt nichts, denn sie führt zu vermehrter Wasseraufnahme. Doch wozu?

 

Im Gegensatz zu Kartoffeln werden die geernteten getrocknet. Zusätzliches Wasser nützt also nichts. Düngemittel kann man sich sparen.

© 2015 - 2018 Harald Schicke