Ginseng - die Dosierung

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Ginseng - die Dosierung

Das Deutsche Arzneibuch (DAB) empfiehlt 1 - 2 Gramm getrocknete Ginseng-Wurzel pro Tag. Dabei sind die Anforderungen des DAB an die Qualität des Ginseng sehr bescheiden. Es fordert nur 1,5% Ginsenoside.

 

Eine normal gute Qualität enthält nach Auskunft des Koreanischen Ginsengforschungsinstituts durchschnittlich 3,3%. Spitzenqualitäten kommen auf 5 - 8 Prozent.

 

In Korea werden wesentlich höhere Dosen verordnet.

 

Die Dosierung sollte sich nach dem Zweck des Ginsengverzehrs richten.

 

  • Wer einfach vorbeugen möchte, ist mit der vom DAB empfohlenen Dosis gut bedient.
  • Wer Ginseng wegen einer Krankheit nimmt, benötigt eine höhere Dosis und fragt am besten einen Heilpraktiker oder sachkundigen Arzt.
  • Ein Spezialfall ist die Japanische Krebskur.

 

Je nach dem gewählten Produkt muss man die Dosierung umrechnen. Ginseng-Extrakt ist typischerweise zwei- bis dreifach konzentriert. Hervorragende Ginseng-Granulate enthalten 18 Prozent Ginseng-Extrakt.

 

Eine Überdosierung des koreanischen Ginseng ist praktisch ausgeschlossen.

 

Im Gegensatz zu den meisten Pflanzen ist es beim koreanischen Ginseng nicht erforderlich, eine Einnahmepause durchzuführen. Er verliert auch bei Dauereinnahme nicht an Wirksamkeit.

Wie lange sollte ich den Ginseng nehmen und in welcher Dosis

Grundsätzlich sollte man den Ginseng kurmäßig einnehmen, wenn er nicht dauerhaft verzehrt werden soll. Erfahrungsgemäß ist eine Dauer von drei Monaten eine gute Richtschnur.

 

In jedem Fall sollte man ihn so lange nehmen bis das angestrebte Ziel erreicht ist.

 

Als praktisches Beispiel mögen Wechseljahrsbeschwerden dienen. Hier haben sich IL HWA Ginseng-Kapseln sehr bewährt. Die übliche Dosis beträgt 2 x 2 Kapseln (morgens und am frühen Nachmittag; nicht am Abend, da dann Schlafstörungen auftreten könnten. Ginseng regt nicht auf, aber an).

 

Sind die Wechseljahrsbeschwerden abgeklungen, kann man die Einnahme aussetzen.

 

Am besten hören Sie jedoch nicht von heute auf morgen auf, sondern schleichen aus. Das heißt, man reduziert die Dosis allmählich bis auf null. Im Fall der Wechseljahrsbeschwerden reduziert man zuerst die Nachmittagsdosis um eine Kapsel, zwei Tage später die Morgendosis ebenfalls um eine Kapsel. Treten die Beschwerden nicht wieder auf, wird die Nachmittagsdosis gestrichen, zwei Tage später die Morgendosis.

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