Roter Ginseng

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Ihr Ginseng-Berater.de. Heilpraktiker Harald Schicke.

 

Roter Ginseng

Roten Ginseng gibt es in der Natur nicht. Er ist vielmehr eine Erfindung der Koreaner, die vor tausend Jahren vor einem großen Problem standen. Bei den langen Transportwegen wurden die wertvollen getrockneten Ginseng-Wurzeln leicht feucht und begannen zu schimmeln.

 

Daraufhin haben die Koreaner die Dämpfung erfunden. Die Ginseng-Wurzeln werden nach der Ernte zwei bis drei Stunden lang mit Wasserdampf behandelt. Dabei karamelisieren die Zucker und färben die Wurzel rot. Nach der Trocknung ist der Ginseng praktisch unendlich haltbar. Oft werden die Wurzeln vor der Trocknung noch gepresst wie oben im Foto. So lassen sie sich leichter verpacken.

 

 

Die Dämpfung mindert die Qualität

 

So praktisch die Dämpfung damals für den Transport gewesen sein mag. Einen entscheidenden Nachteil hat die Dämpfung. Wie bei jeder Konservierung gehen wertvolle Inhaltsstoffe verloren. Wenn man zwei gleichwertige, gleich lang gewachsene Ginseng-Wurzeln hat, die eine weiß, also naturbelassen, die andere rot, hat die naturbelassene Wurzel doppelt so viele Ginsenoside wie die rote.

 

Deshalb lässt man den Ginseng, der roter Ginseng werden soll, einfach zwei Jahre länger wachsen. So hat er nach sechs Jahren wieder so viel Ginsenoside wie die naturbelassene nach vier Jahren.

 

Es liegt also auf der Hand, warum roter Ginseng teurer ist als weißer: er muss zwei Jahre länger auf dem Feld gepflegt werden und die Dämpfung ist ein aufwändiger Verarbeitungsschritt.

 

Wenn roter Ginseng also mit der Wachstumsdauer von sechs Jahren beworben werden, heißt das nicht, dass das Produkt besser wäre als ein vier Jahre lang gewachsener weißer Ginseng. Trotzdem versuchen die Produzenten diesen Eindruck zu vermitteln, auch mit Luxusverpackungen wie oben im Foto. Die in Papier eingeschlagenen Wurzeln werden in einem Holzkistchen aufbewahrt, welches wiederum in einer Blechdose verpackt ist.

 

Aber Augen auf: Auf allen Packungen, die aus Korea kommen, steht das Alter deutlich auf der Packung. Wenn dort keine Angabe gemacht wird, ist er nur vier Jahre lang gewachsen und damit minderwertig.

Roter Ginseng aus Nordkorea. Schon die aufwändige Verpackung zeigt, dass es sich um ein Luxusgut handelt.

Das staatliche Monopol

In Korea gibt es nur wenige Firmen, die weißen Ginseng produzieren. Der größte Teil der Ginseng-Ernte wird zur rotem Ginseng verarbeitet, der einen hervorragenden Ruf in aller Welt genießt.

 

Das liegt auch daran, dass der koreaniscche Staat Jahrhunderte lang das Monopol auf den roten Ginseng beanspruchte. Er garantierte dafür, dass die Qualität gewährleistet war.

 

Noch heute kann man deshalb in Büchern das Märchen lesen, dass roter Ginseng besser sei als der weiße.

WIRKUNG

Roter Ginseng unterscheidet sich vom weißen durch den Geschmack. Roter Ginseng schmeckt milder, während der weiße Ginseng mit seinem erdig-bitteren Geschmack manchen abschreckt.

 

Prinzipiell kann man roten und weißen Ginseng gleich einsetzen. Im Speziellen gilt: Bei Überfunktionen wählt man den milden roten, bei Unterfunktionen, Müdigkeit, Abgeschlagenheit usw. wählt man den weißen, um die optimale Wirkung zu erhalten.

 

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